Synchronisierung und gekoppelte Computer
FlyingFiles überträgt die Einstellungen auf zwei Wegen von einem Computer auf einen anderen:
mit einer Datei, die mit einem Passwort verschlüsselt ist — Sie speichern sie auf dem einen Computer und laden sie auf dem anderen, auch unter einem anderen System; die Datei bringen Sie selbst hinüber, z. B. auf einem USB-Stick;
über das lokale Netzwerk — mit einem Computer, den Sie einmal mit diesem koppeln, ganz ohne Datei.
Ein gekoppelter Computer kann außerdem seine Dateien freigeben: Seine Laufwerke öffnen Sie dann im Panel wie einen lokalen Datenträger. Keiner dieser Wege führt über Server im Internet, und keiner braucht ein Benutzerkonto.
Alles steht auf der Registerkarte Synchronisierung im Fenster Datei → Einstellungen… (unter macOS auch Cmd+,).
Was die Synchronisierung überträgt
Im Abschnitt Was synchronisiert wird wählen Sie die Gruppen. Standardmäßig sind alle ausgewählt; die Auswahl speichert die Schaltfläche OK.
| Feld | Umfang |
|---|---|
| FTP/SFTP-Server und ihre Kategorien | gespeicherte Verbindungen (u. a. Adresse, Port, Benutzer, Startordner, Schlüsseldatei) und die Kategorien der Serverliste |
| Passwörter der Server | Passwörter aus dem Schlüsselbund; wirkt nur zusammen mit den Servern |
| SSH/Telnet-Terminals und ihre Kategorien | gespeicherte Terminals und die Kategorien ihrer Liste |
| Favorisierte Pfade | die Favoriten unter F2 |
| Einstellungen der übrigen Registerkarten (ohne Schriftart und FFmpeg) | die übrigen Felder des Fensters Einstellungen, außer Sprache, Erscheinungsbild, Schriftart und FFmpeg-Programm |
| Sprache | die Sprache der Oberfläche |
| Erscheinungsbild | System, Hell oder Dunkel |
| Schriftart und -größe (nur zwischen Computern mit demselben System) | die Schriftart des Programms und ihre Größe |
| Tastenkürzel (macOS mit macOS, Windows mit Linux) | alle geänderten Tastenkürzel als ein Eintrag |
Immer auf dem Computer bleiben: die Fenstergröße, die Ordner der Panels und ihr Verlauf, die Spaltenbreiten, der Pfad zum FFmpeg-Programm, die Disc-Vorlagen sowie die Registerkarte Synchronisierung selbst (ausgewählte Gruppen, gekoppelte Computer und Freigaben).
Zwischen verschiedenen Systemen
Pfade im Benutzerordner — in favorisierten Pfaden und in den SSH-Schlüsseldateien von Servern und Terminals — landen im Benutzerordner des anderen Computers. Ein Favorit auf
~/Projektevom Mac führt unter Windows zuProjekteim Benutzerordner.Lokale favorisierte Pfade außerhalb des Benutzerordners (z. B.
/Volumes/NASoderD:\Daten) und die Schriftart gehen nur auf einen Computer mit demselben System über. Favoriten auf FTP/SFTP-Servern gehen auf jedes System über.Tastenkürzel gehen von macOS auf macOS über und zwischen Windows und Linux in beide Richtungen — diese beiden Systeme haben dieselben Kürzel mit Ctrl.
Einträge, die nicht zu diesem Computer passen, überspringt das Programm und nennt sie unter der Liste der Änderungen.
Hinzugefügt, geändert und entfernt
Das Programm merkt sich, wann sich jeder Eintrag geändert hat: ein Server, ein Terminal, eine Kategorie, ein favorisierter Pfad, eine einzelne Einstellung. Beim Laden gewinnt die neuere Version. Auch das Löschen wird auf den anderen Computer übertragen, sodass ein Computer, der lange ausgeschaltet war, keinen Server zurückbringt, der in der Zwischenzeit auf einem anderen gelöscht wurde. Auch Änderungen, die Sie von Hand in der Datei settings.toml vorgenommen haben, werden berücksichtigt.
Haben zwei Computer bereits eigene, unterschiedliche Einstellungen, werden beim ersten Laden die abweichenden Einträge aus der Datei bzw. vom anderen Computer übernommen — in der Vorschau der Änderungen können Sie sie abwählen.
Einstellungen mit einer Datei übertragen
In eine Datei speichern
Öffnen Sie Datei → Einstellungen…, die Registerkarte Synchronisierung, und wählen Sie unter Was synchronisiert wird aus, was in die Datei soll.
Klicken Sie auf In Datei speichern…. Das Speichern übernimmt zuerst die Änderungen der übrigen Registerkarten, genau wie OK; das Fenster Einstellungen bleibt geöffnet.
Wählen Sie im Speicherdialog des Systems den Ort. Das Programm schlägt einen Namen mit dem Computernamen und dem Datum vor — für den Computer „MacBook Pro (Anna)“ ist das
FlyingFiles-MacBookProAnna-2026-10-05.ffsync. Vom Computernamen bleiben nur lateinische Buchstaben ohne diakritische Zeichen, Ziffern,-und_.Geben Sie im Fenster Passwort der Einstellungsdatei das Passwort in die Felder Passwort: und Passwort wiederholen: ein. Das Passwort muss mindestens 8 Zeichen haben; Passwort anzeigen macht die eingegebenen Zeichen sichtbar. OK ist erst aktiv, wenn das Passwort lang genug ist und beide Felder übereinstimmen.
Eine Meldung nennt die Datei und ihren Inhalt: die Gruppen sowie die Anzahl der Server, Passwörter, Terminals und favorisierten Pfade.
Unter den Schaltflächen zeigt die Registerkarte Zeitpunkt und Datei des letzten Speicherns und des letzten Ladens.
Achtung: Das Passwort der Datei lässt sich nicht wiederherstellen. Ohne es kann niemand die Datei lesen — auch FlyingFiles nicht.
macOS: Beim Speichern mit Serverpasswörtern fragt das System möglicherweise nach der Erlaubnis, den Schlüsselbund zu lesen. Beim ersten Mal fragt es womöglich einzeln nach jedem Passwort, das eine andere Version des Programms gespeichert hat. Wählen Sie Immer erlauben — danach nutzt FlyingFiles seine eigene verschlüsselte Kopie der Passwörter und fragt höchstens einmal. Ein Passwort, das der Schlüsselbund nicht herausgegeben hat, überspringt das Programm und sagt, wie viele es waren; es landet nicht in der Datei und wird auf dem anderen Computer nicht gelöscht.
Aus einer Datei laden
Öffnen Sie auf dem anderen Computer die Registerkarte Synchronisierung und wählen Sie die Gruppen aus, die Sie übernehmen möchten. Das Laden berücksichtigt nur die auf diesem Computer ausgewählten Gruppen.
Klicken Sie auf Aus Datei laden… und wählen Sie die
.ffsync-Datei. Auch das Laden übernimmt zuerst die Änderungen der übrigen Registerkarten.Geben Sie das Passwort der Datei ein. Nach einem falschen Passwort kehrt das Fenster mit der Meldung „Falsches Passwort, oder die Datei wurde verändert.“ zurück.
Prüfen Sie die Liste im Fenster Änderungen aus der Einstellungsdatei (Vorschau der Änderungen) und klicken Sie auf Übernehmen.
Eine Datei aus einem anderen Programm oder eine, die eine neuere Version von FlyingFiles gespeichert hat, lehnt das Programm ab, bevor es nach dem Passwort fragt. Unterscheidet sich nichts, sehen Sie statt der Liste die Meldung „Die Einstellungen auf diesem Computer entsprechen bereits der Datei.“
Vorschau der Änderungen
Bevor sich etwas ändert, zeigt das Programm die Liste der Änderungen. Oben steht, woher die Einstellungen stammen: von welchem Computer und System, wann sie gespeichert oder geladen wurden und aus welcher Version von FlyingFiles. Die Änderungen sind gruppiert wie die Felder der Registerkarte Synchronisierung, und jede hat ein Kontrollkästchen zum Abwählen und eine Art:
| Art | Bedeutung | Standard |
|---|---|---|
| Neu | den Eintrag gibt es auf diesem Computer nicht | ausgewählt |
| Geändert | den Eintrag gibt es, aber in einer anderen Version | ausgewählt |
| Entfernt | der Eintrag wurde auf dem anderen Computer gelöscht | ausgewählt |
| Hier neuer | auf diesem Computer wurde der Eintrag später geändert als dort | nicht ausgewählt — wählen Sie ihn aus, wenn Sie trotzdem die Version aus der Datei übernehmen möchten |
Unter der Liste stehen Hinweise, was übersprungen wurde: auf diesem Computer nicht ausgewählte Gruppen, Einträge eines anderen Systems, Einträge einer neueren Version des Programms und Passwörter, die übersprungen wurden, weil der Schlüsselbund nicht verfügbar war.
Übernehmen (Enter) übernimmt die ausgewählten Änderungen: Die Einstellungen werden gespeichert, die Passwörter landen im Schlüsselbund, und Erscheinungsbild, Sprache, die Listen der Server und Terminals sowie die Tastenkürzel ändern sich sofort. Eine Meldung nennt die Zahl der übernommenen Änderungen. Abbrechen (Esc) schließt das Fenster ohne Änderungen.
Computer im lokalen Netzwerk koppeln
Gekoppelte Computer laden die Einstellungen direkt über das lokale Netzwerk voneinander. Sie brauchen:
FlyingFiles 1.5.0 oder neuer, auf beiden Computern gestartet;
ein gemeinsames lokales Netzwerk — beide Computer im selben Subnetz, per Kabel oder WLAN verbunden (eine Verbindung über VPN zählt nicht);
eine Firewall, die die Synchronisierungsports durchlässt, und unter macOS die Erlaubnis für den Zugriff auf das lokale Netzwerk (Firewall und Erlaubnisse);
unter Linux einen funktionierenden Secret-Service-Schlüsselbund (GNOME Keyring, KWallet).
Kopplung Schritt für Schritt
Öffnen Sie auf beiden Computern Datei → Einstellungen…, die Registerkarte Synchronisierung, und klicken Sie im Abschnitt Computer im lokalen Netzwerk auf Computer koppeln…. Das Fenster Computer koppeln zeigt Namen und Adresse dieses Computers.
Die Liste Computer mit geöffnetem Kopplungsfenster zeigt die Computer im selben Netzwerk, auf denen dieses Fenster geöffnet ist: Name, System und Adresse. Ein früher gekoppelter Computer trägt den Zusatz „bereits gekoppelt“. Aktualisieren sucht erneut.
Klicken Sie auf dem einen Computer beim anderen auf Koppeln.
Der andere Computer fragt, ob sich der Computer mit der angegebenen Adresse mit ihm koppeln darf. Klicken Sie nur dann auf Fortfahren, wenn es Ihr Computer ist und Sie die Kopplung dort gerade starten; andernfalls auf Ablehnen. Beide Schaltflächen werden erst nach anderthalb Sekunden aktiv, damit Sie sie nicht versehentlich anklicken.
Beide Computer zeigen Vergleichen Sie die Codes und einen sechsstelligen Code, z. B.
212 515. Sind die Codes identisch, klicken Sie auf beiden Computern auf Codes stimmen überein. Unterscheiden sie sich — auf Codes unterscheiden sich.Das Fenster bestätigt: „Mit „…“ gekoppelt“. Weiteren koppeln kehrt zur Liste zurück, Schließen schließt das Fenster.
Der andere Computer steht nicht in der Liste? Geben Sie im Feld unter der Liste („Sie sehen den anderen Computer nicht? Geben Sie die Adresse ein, die in seinem Kopplungsfenster angezeigt wird:“) die IPv4-Adresse aus seinem Kopplungsfenster ein, z. B. 192.168.1.20, oder eine Adresse mit Port, z. B. 192.168.1.20:28218, und klicken Sie auf Verbinden. Eine Adresse außerhalb des lokalen Netzwerks dieses Computers lehnt das Programm ab.
Der Code entsteht aus den Schlüsseln beider Computer. Wer sich im Netzwerk als der andere Computer ausgibt, sähe einen anderen Code — deshalb ist der Vergleich der Codes der wichtigste Schritt. Unterscheiden sich die Codes, versuchen Sie es gleich noch einmal; wiederholt sich das, koppeln Sie die Computer in einem anderen Netzwerk.
In einem geöffneten Fenster gibt es höchstens drei fehlgeschlagene Versuche (erfolgreiche Kopplungen zählen nicht mit), und nach jedem fehlgeschlagenen folgt eine Pause von 3 Sekunden. Nach dem dritten fehlgeschlagenen schließen Sie das Fenster und öffnen es erneut.
Esc beim Code bricht die Kopplung ab und kehrt zur Liste zurück. Eine Schaltfläche Abbrechen gibt es in diesem Schritt nicht — nur beim Verbinden und beim Warten auf den anderen Computer.
Das Kopplungsfenster schließt sich nach 10 Minuten ohne Kopplung von selbst.
Es lassen sich höchstens 32 Computer koppeln.
Gekoppelte Computer auf der Registerkarte
Jeder gekoppelte Computer hat im Abschnitt Computer im lokalen Netzwerk eine eigene Zeile: Name, System, Datum der Kopplung, Zeitpunkt, zu dem zuletzt Einstellungen von ihm und durch ihn geladen wurden, die Option Passwörter der Server für ihn freigeben sowie die Schaltflächen Jetzt synchronisieren und Kopplung aufheben….
Kopplung aufheben… (mit Rückfrage, Standard Abbrechen) entfernt den Computer nur aus dieser Liste. Auf jenem Computer bleibt dieser in der Liste, bis Sie ihn auch dort entfernen.
Die Option Einstellungen dieses Computers für gekoppelte Computer freigeben ist standardmäßig eingeschaltet. Ist sie aus, nimmt dieser Computer keine Synchronisierungsverbindungen an; er selbst kann weiterhin Einstellungen von anderen laden.
Einstellungen von einem gekoppelten Computer laden
Vergewissern Sie sich, dass FlyingFiles auf dem anderen Computer läuft.
Klicken Sie in der Zeile jenes Computers auf Jetzt synchronisieren. Wie OK übernimmt das die Änderungen der übrigen Registerkarten.
Das Programm verbindet sich mit der zuletzt bekannten Adresse jenes Computers und fragt gleichzeitig im Netzwerk nach ihm — für den Fall, dass sich die Adresse geändert hat. Unter der Liste sehen Sie, was geschieht („Verbindung mit „…“ wird hergestellt…“, „Einstellungen werden von „…“ geladen…“). Stoppen oder Esc bricht das Laden ab.
Es öffnet sich das Fenster Änderungen von „…“ — dieselbe Vorschau der Änderungen wie bei einer Datei. Klicken Sie auf Übernehmen.
Übertragen werden nur die Gruppen, die auf beiden Computern ausgewählt sind; Hinweise unter der Liste sagen, welche Gruppen jener Computer nicht freigibt. Auf jenem Computer meldet der Fenstertitel, dass die Einstellungen geladen wurden.
Jetzt synchronisieren lädt die Einstellungen von jenem Computer auf diesen. Um sie in die andere Richtung zu übertragen, klicken Sie auf dem anderen Computer auf Jetzt synchronisieren. Das Programm synchronisiert nichts selbstständig im Hintergrund.
Passwörter der Server
Passwörter der FTP/SFTP-Server gehen über das Netzwerk nur an Computer, denen Sie das erlauben:
Wählen Sie auf dem Computer, von dem die Passwörter übertragen werden sollen, unter Was synchronisiert wird die Option Passwörter der Server aus und klicken Sie auf OK.
Schalten Sie in der Zeile des Computers, der sie bekommen soll, Passwörter der Server für ihn freigeben ein und bestätigen Sie mit Freigeben.
Auf dem Computer, der die Passwörter lädt, muss Passwörter der Server ebenfalls ausgewählt sein. Die Freigabe der Passwörter ist für jeden gekoppelten Computer standardmäßig ausgeschaltet. Schalten Sie sie nur für Ihre eigenen Computer ein — jener Computer kann dann Ihre Serverpasswörter laden.
macOS: In FlyingFiles gespeicherte Passwörter sind sofort zur Freigabe bereit. Passwörter, die in einem anderen Programm gespeichert oder geändert wurden — auch in einer anderen Version von FlyingFiles —, müssen einmal mit Ihrer Erlaubnis gelesen werden: Klicken Sie auf Passwörter aus dem Schlüsselbund lesen (die Schaltfläche ist sichtbar, wenn Sie Passwörter für einen Computer freigeben) und wählen Sie Immer erlauben. Überspringt der Mac, von dem Sie Einstellungen laden, Passwörter, die er ohne Nachfrage nicht lesen konnte, nennt die Vorschau der Änderungen ihre Zahl und weist auf diese Schaltfläche hin. Bei späteren Starts des Programms fragt macOS möglicherweise nach dem Zugriff auf den Schlüsselbund — wählen Sie auch dann Immer erlauben.
Dateien eines gekoppelten Computers
Ein gekoppelter Computer kann seine Dateien freigeben. Seine Laufwerke öffnen Sie dann im Panel und arbeiten darauf wie auf einem lokalen Datenträger.
Dateien freigeben
Wählen Sie auf dem Computer, dessen Dateien Sie sehen möchten, auf der Registerkarte Synchronisierung die Option Dateien dieses Computers für gekoppelte Computer freigeben aus und klicken Sie auf OK. Die Option ist standardmäßig ausgeschaltet und hängt nicht von der Freigabe der Einstellungen ab.
Achtung: Die Freigabe umfasst alle Laufwerke dieses Computers im Rahmen der Rechte Ihres Benutzerkontos: Ein gekoppelter Computer kann Dateien lesen, schreiben, umbenennen und löschen. Schalten Sie sie nur für Ihre eigenen Computer ein. Das Ausschalten der Option bricht auch eine laufende Übertragung ab.
Mit den Dateien des anderen Computers arbeiten
In der Laufwerksleiste steht hinter den Laufwerken dieses Computers eine Schaltfläche mit einem Monitorsymbol und dem Namen des gekoppelten Computers. Ein langer Name wird gekürzt; den vollständigen zeigt der Tooltip.
Ein Klick öffnet im aktiven Panel die Liste seiner Laufwerke — dieselben, die er in seiner eigenen Laufwerksleiste hat. Das Pfadfeld beginnt mit dem Computernamen, z. B.
MacBook Pro:/….Danach funktioniert alles wie auf einem lokalen Datenträger: Ordner öffnen, ansehen (F3), bearbeiten (F4), kopieren (F5) und verschieben (F6), neuer Ordner (F7), löschen (F8) und umbenennen. Sie können auch zwischen zwei gekoppelten Computern kopieren, die in beiden Panels geöffnet sind.
Zu den Dateien dieses Computers kehren Sie mit der Schaltfläche eines seiner Laufwerke oder des Benutzerordners zurück.
Die Übertragung hat das gewohnte Fortschrittsfenster mit der Schaltfläche Abbrechen und keine Größenbeschränkung für Dateien.
Ein abgebrochenes Schreiben — Abbruch, unterbrochene Verbindung, ausgeschaltete Freigabe — beschädigt die Datei am Ziel nicht: Die vorherige Version bleibt erhalten, und die unvollständige Kopie wird gelöscht.
Die Laufwerke des anderen Computers selbst lassen sich nicht löschen, verschieben oder überschreiben, und seine Schaltfläche hat kein Menü zum Abmelden oder Formatieren.
Das Programm achtet darauf, dass keine Datei auf sich selbst verschoben und kein Ordner in seinen eigenen Unterordner kopiert wird — auch dann, wenn derselbe Ort auf dem anderen Computer unter verschiedenen Pfaden zu sehen ist.
Mit der Option Gekoppelte Computer in der Laufwerksleiste anzeigen (standardmäßig eingeschaltet) blenden Sie die Schaltflächen der Computer aus. Sie hebt keine Kopplung auf und schaltet keine Freigabe ab. Diese Option und Dateien dieses Computers für gekoppelte Computer freigeben gelten nur für diesen Computer und werden bei der Synchronisierung der Einstellungen nicht übertragen.
Steht etwas im Weg, sagt das Programm, was:
| Meldung | Was zu tun ist |
|---|---|
| „Aktivieren Sie auf dem anderen Computer die Dateifreigabe für gekoppelte Computer unter Einstellungen → Synchronisation.“ | wählen Sie dort Dateien dieses Computers für gekoppelte Computer freigeben aus und klicken Sie auf OK |
| „Aktualisieren Sie FlyingFiles auf dem anderen Computer, um auf seine Dateien zuzugreifen.“ | aktualisieren Sie FlyingFiles dort auf Version 1.5.0 oder neuer |
| „Die Dateioperation auf dem gekoppelten Computer ist fehlgeschlagen. Prüfen Sie die Verbindung und ob FlyingFiles dort läuft.“ | starten Sie dort das Programm und prüfen Sie das Netzwerk |
Firewall, Ports und Erlaubnisse des Systems
| Port | Zweck |
|---|---|
| UDP 28217 | Erkennen von Computern im Kopplungsfenster und Anfrage nach der Adresse eines gekoppelten Computers bei jeder Verbindung mit ihm |
| TCP 28217–28220 | verschlüsselte Verbindungen zwischen den Computern; das Programm verwendet den ersten freien Port |
macOS: Beim ersten Koppeln oder Laden fragt das System möglicherweise, ob FlyingFiles sich mit Geräten im lokalen Netzwerk verbinden darf — erlauben Sie es. Haben Sie abgelehnt, schalten Sie FlyingFiles unter Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Lokales Netzwerk ein und klicken Sie dann im Kopplungsfenster auf Aktualisieren.
Windows: Das Paket aus dem Store legt die Firewallregeln für diese Ports bei der Installation selbst an und entfernt sie bei der Deinstallation. Sie müssen nichts einstellen.
Linux: Unter Ubuntu und Debian ist die Firewall standardmäßig ausgeschaltet, und die Standardzone von Fedora Workstation lässt diese Ports durch. Haben Sie die Firewall eingeschaltet oder die Zone verschärft, öffnen Sie die Ports:
# ufw (Ubuntu, Debian)
sudo ufw allow 28217/udp && sudo ufw allow 28217:28220/tcp
# firewalld (Fedora)
sudo firewall-cmd --permanent --add-port=28217/udp --add-port=28217-28220/tcp && sudo firewall-cmd --reload
Linux: Die Synchronisierung im lokalen Netzwerk und die Dateien gekoppelter Computer brauchen einen Secret-Service-Schlüsselbund (GNOME Keyring, KWallet) mit entsperrter Sammlung — darin liegt der Schlüssel, mit dem die Kopplungen verschlüsselt sind. Ohne ihn meldet die Registerkarte, dass der Synchronisierungsschlüssel nicht gelesen werden konnte, und schaltet diesen Teil ab. Klicken Sie nach dem Entsperren des Schlüsselbunds auf Erneut versuchen. Die Übertragung der Einstellungen mit einer Datei funktioniert weiterhin; die Serverpasswörter werden dann mit einer Meldung übersprungen.
Sicherheit
Die
.ffsync-Datei ist mit AES-256-GCM verschlüsselt, mit einem Schlüssel aus Ihrem Passwort (PBKDF2-HMAC-SHA256, 600 000 Durchläufe). Ohne das Passwort lässt sich nichts lesen — weder die Server noch der Computername noch das Datum des Speicherns —, und schon die Änderung eines einzigen Bytes fällt beim Laden auf. Der vorgeschlagene Dateiname enthält den Computernamen und das Datum; Sie können ihn beim Speichern ändern.Lokales Netzwerk: Jede Installation von FlyingFiles hat einen eigenen Schlüssel. Die Kopplung merkt sich den Fingerabdruck des Schlüssels des anderen Computers, jede Verbindung ist verschlüsselt (TLS 1.2 oder 1.3), und beide Seiten prüfen, ob sie mit demselben Computer sprechen wie bei der Kopplung. Das Programm nimmt Verbindungen nur aus dem lokalen Netzwerk an. Einstellungen und Dateien bekommt ausschließlich ein gekoppelter Computer; ein nicht gekoppelter kann höchstens um eine Kopplung bitten, und das nur bei geöffnetem Kopplungsfenster.
Außerhalb des Kopplungsfensters kündigt das Programm im Netzwerk nichts über sich an; der Name dieses Computers geht dann nur an gekoppelte Computer, über eine verschlüsselte Verbindung.
Solange Sie keinen Computer gekoppelt und das Kopplungsfenster nicht geöffnet haben, öffnet das Programm keine Synchronisierungsports und sendet keine Ankündigungen oder Anfragen ins lokale Netzwerk.
Mehr dazu, wie das funktioniert: So funktioniert FlyingFiles.
Wenn etwas nicht funktioniert
| Meldung oder Symptom | Was zu tun ist |
|---|---|
| der andere Computer steht nicht in der Liste im Kopplungsfenster | öffnen Sie das Kopplungsfenster auf beiden Computern, prüfen Sie, ob beide im selben Netzwerk sind, und prüfen Sie die Firewall; geben Sie die Adresse des anderen Computers von Hand ein |
| „Dieser Computer empfängt keine Ankündigungen anderer Computer (der Erkennungsport ist belegt).“ | den UDP-Port 28217 belegt ein anderes Programm; geben Sie auf dem anderen Computer die Adresse dieses Computers von Hand ein |
| „Keine Verbindung zu „…“ möglich.“ | prüfen Sie, ob FlyingFiles dort läuft, ob beide Computer im selben Netzwerk sind, ob auf jenem Computer Einstellungen dieses Computers für gekoppelte Computer freigeben eingeschaltet ist und ob er diesen Computer noch in seiner Liste der gekoppelten Computer hat |
| „macOS erlaubt FlyingFiles nicht, sich mit Computern im lokalen Netzwerk zu verbinden.“ | schalten Sie FlyingFiles unter Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Lokales Netzwerk ein |
| „Der Computer „…“ gibt seine Einstellungen gerade nicht frei“ | schalten Sie auf jenem Computer Einstellungen dieses Computers für gekoppelte Computer freigeben ein |
| „Der Computer „…“ hat diesen Computer nicht mehr in seiner Liste der gekoppelten Computer.“ | entfernen Sie ihn aus der Liste oder koppeln Sie die Computer erneut |
| „Unter … antwortet ein anderer Computer als „…““ | die Adresse hat ein anderer Computer übernommen; wurde FlyingFiles auf jenem Computer neu installiert, entfernen Sie ihn aus der Liste und koppeln Sie erneut |
| „Unter dieser Adresse antwortet derselbe Computer oder eine Kopie davon“ | z. B. nach dem Umzug des Systems auf einen neuen Computer: Entfernen Sie auf der Kopie alle gekoppelten Computer und öffnen Sie das Kopplungsfenster erneut |
| „Kopplung und Synchronisierung im lokalen Netzwerk laufen in einer anderen geöffneten Instanz von FlyingFiles.“ | schließen Sie die andere laufende Instanz des Programms |
| „Keiner der Synchronisierungsports (…) konnte geöffnet werden“ | die Ports 28217–28220 belegen andere Programme; dieser Computer gibt dann weder Einstellungen noch Dateien frei und lässt sich nicht koppeln, kann aber Einstellungen von anderen laden. Klicken Sie auf Erneut versuchen, sobald der Port frei ist |
| „Die gespeicherten Kopplungen lassen sich nicht lesen“ | klicken Sie auf Kopplungen entfernen… und koppeln Sie die Computer erneut |
FlyingFiles 1.7.4 · Funktionen, die nach 1.0.0 hinzukamen, sind im Text gekennzeichnet.